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Coronavirus SARS-CoV-2

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    Geschichte

    1955 – 1962 Ein Kinder(erholungs)heim in Mackenheim

    Frau Margot Rätz gründet ein Kinderheim für erholungsbedürftige Kinder im Odenwald. Der damalige Name „Kindererholungsheim Purzel“ beinhaltet sinngemäß den Purzelbaum als Ausdruck kindlicher Ausgelassenheit und Unbefangenheit. Das Haus wurde für 20 Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren liebevoll eingerichtet. In den ersten Jahren waren es außer einigen Privatkindern, hauptsächlich Ferienkinder, die im Haus „Purzel“ in Mackenheim betreut wurden. So kamen zum Beispiel Berliner Kinder über die Aktion: „Ein Platz an der Sonne“ in den Odenwald.

    1959 wurde aus dem Kindererholungsheim ein Kinderheim für Kinder aus sozial schwachen Familien bzw. Verhältnissen. Beleger des Hauses waren vorrangig das Jugendamt des Kreises Bergstraße und das Jugendamt des Kreises Groß-Gerau sowie der Landeswohlfahrtsverband Hessen.


    1962 – 1978 Von Mackenheim nach Fürth im Odenwald

    Im Jahre 1962 wurde ein Umzug ins Auge gefasst. Durch günstige Umstände und hohes Engegagement konnte ein Neubau in Fürth im Odenwald erfolgen, der im Jahr 1964 bezogen werden konnte.

    In den 1970er Jahren wuchs die Kinderzahl auf 55 an. Betreut wurden Säuglinge, Kinder und Jugendliche – also junge Menschen zwischen 0 und 20 Jahren.

    Ende der 1970er Jahre wurde durch die Veränderung der Heimrichtlinien und durch die sukzessive Veränderung der Altersstruktur – die Anzahl der Kleinkinder ging zurück, die älteren Schulkinder nahmen zu – eine Umorganisation, sowohl räumlich, als auch inhaltlich notwendig. In der stationären Jugendhilfe entwickelten sich in den achtziger Jahren sogenannte Jugendwohngruppen, in denen die älteren Jugendlichen betreut und allmählich verselbständigt wurden. Das Kinderheim „Purzel“ entschied sich diesen Weg zu beschreiten.


    1979 Vom „Kinderheim“ zum „Kinder- und Jugendheim“.

    Der Umbau des Hauses in der jetzigen Erzbergstraße dauerte vom Frühjahr 1979 bis zum Frühjahr 1980. Parallel dazu wurden sukzessive Wohnungen bzw. Häuser für die neu zu bildenden Außenwohngruppen angemietet. Bis ins Jahr 1990 entstanden vier Außenwohngruppen.

    Die Wohngruppe Haupthaus bot zum damaligen Zeitpunkt Platz für 22 Kinder und Jugendliche


    1992 PTW

    wurde, losgelöst vom stationären Heimbereich, eine teilstationäre Tagesgruppe gegründet. Diese besteht nach wie vor als Einzelunternehmen Pädagogische Tagesgruppe Weschnitztal (PTW)


    2004 weitere Differenzierung

    wurde eine Mädchenwohngruppe ins Leben gerufen. Im gleichen Jahr wurden ergänzend zum stationären und teilstationären Bereich ambulante Maßnahmen und Angebote an Schulen in die Angebotsstruktur aufgenommen.


    2009 Gemeinnützigkeit

    am 1.1.2009 wurde unsere Einrichtung als gemeinnützige GmbH anerkannt. Nach gründlicher Vorbereitung haben wir uns entschieden, diesen Schritt zu gehen und damit den Anhalt unseres Hauses auch formal zu fixieren.


    2012 Um­fir­mie­rung

    Mit der in den achtziger Jahren angestoßenen Differenzierung ist ein pädagogisches Verbundsystem entstanden, das immer weiter entwickelt wurde und wird. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wurde am 1.1.2012 die Firmierung in Pädagogisches Verbundsystem Purzel gemeinnützige GmbH geändert.